Selbstfürsorge nach einem Übergriff: PEP® und Krav Maga als starke Kombination für innere Stabilität

Selbstverteidigung beginnt im Nervensystem – sicherer Stand im Training

Ein Übergriff – körperlich, verbal oder situativ – kann das gesamte System erschüttern. Selbst wenn du dich mit Krav Maga erfolgreich verteidigt hast, bleiben oft intensive körperliche und emotionale Reaktionen zurück. Zittern, Unruhe, Schlafprobleme, Grübelschleifen oder ein Gefühl von innerer Leere sind typische Stressfolgen. Sie zeigen nicht, dass du schwach bist, sondern dass dein Körper versucht, dich zu schützen.

Genau hier beginnt Selbstfürsorge. Und eine Methode, die sich in Training und Coaching immer wieder als wirksam zeigt, ist PEP® – Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie.
PEP® verbindet Körper, Emotion und Kognition und unterstützt dich dabei, Stress abzubauen, innere Stabilität zurückzugewinnen und wieder in deine Kraft zu kommen.

Die Bedeutung von Selbstfürsorge nach einem Übergriff

Ein Übergriff aktiviert das Stresssystem. Auch nach einer erfolgreichen Selbstverteidigung bleibt der Körper häufig im Alarmzustand. Typische Reaktionen sind:

  • erhöhter Puls
  • Muskelanspannung
  • innere Unruhe
  • Grübeln oder Selbstzweifel
  • Schlafstörungen
  • das Gefühl, „nicht ganz bei sich“ zu sein

Diese Reaktionen sind normale Folgen einer extremen Situation.
SicherFit steht für die Haltung: Sicherheit ist trainierbar – körperlich und mental.
Selbstfürsorge ist ein zentraler Teil davon.

PEP® als wirksames Werkzeug zur emotionalen Stabilisierung

PEP® wurde von Dr. Michael Bohne entwickelt und kombiniert Klopftechniken, Selbstakzeptanzübungen und klare kognitive Interventionen. Die Methode wirkt besonders gut bei emotionaler Überforderung, Stress und belastenden Gedankenmustern.

PEP® unterstützt dich dabei:

  • körperliche Stressreaktionen zu beruhigen
  • überwältigende Gefühle zu regulieren
  • innere Blockaden zu lösen
  • Selbstzweifel zu reduzieren
  • Selbstwirksamkeit zu stärken

Das Klopfen bestimmter Punkte wirkt regulierend auf das autonome Nervensystem. Gleichzeitig helfen Selbstakzeptanzsätze und Embodiment-Elemente, innere Stabilität aufzubauen und hinderliche Muster zu verändern.

Krav Maga und PEP® als ganzheitlicher Ansatz für Sicherheit

Krav Maga vermittelt:

  • klare, einfache Selbstschutztechniken
  • Handlungssicherheit
  • körperliche Präsenz
  • schnelle Reaktionen

PEP® ergänzt diese Fähigkeiten durch:

  • emotionale Stabilität
  • Stresskompetenz
  • innere Ruhe
  • mentale Klarheit

Typische Reaktionen nach einem Übergriff und die Wirkung von PEP®

Angst und innere Unruhe

Das Nervensystem bleibt nach einem Übergriff oft überaktiv.
PEP® beruhigt durch Klopfen und Embodiment die körperliche Stressreaktion und schafft spürbare Entlastung.

Selbstzweifel und Grübelschleifen

Gedanken wie „Ich hätte anders reagieren müssen“ sind häufig.
PEP® arbeitet mit Selbstakzeptanzsätzen, die innere Vorwürfe lösen und die Selbstbeziehung stärken.

Scham und Rückzug

Scham ist ein stilles, aber starkes Gefühl.
PEP® hilft, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen und innere Härte zu reduzieren.

Wut und Anspannung

Wut ist eine natürliche Reaktion auf Grenzverletzungen.
PEP® unterstützt dabei, diese Energie zu regulieren, ohne sie zu unterdrücken.

Die zentralen Elemente von PEP® im Überblick

Klopftechnik

Beruhigt das autonome Nervensystem und reduziert emotionale Übererregung.

Selbstakzeptanzübungen

Sätze wie
„Auch wenn ich gerade überfordert bin, achte und schätze ich mich so, wie ich bin“
lösen innere Blockaden und stärken die Selbstbeziehung.

Big Five Lösungsblockaden

PEP® identifiziert typische innere Hindernisse wie Selbstvorwürfe, Erwartungen oder Loyalitäten und löst sie systematisch auf.

Selbstwerttraining

Hinderliche Gedanken werden in stärkende, körperlich spürbare Sätze verwandelt.

Embodiment

Körperhaltung, Atmung und Bewegung werden bewusst genutzt, um innere Stabilität zu fördern.

Fünf Schritte der Selbstfürsorge nach einem Übergriff

  1. Stabilität im Körper herstellen

Ein sicherer Stand und ruhige Atmung schaffen sofortige Orientierung.

  1. PEP®-Klopfpunkte nutzen

Das Klopfen beruhigt das Nervensystem und reduziert Stress.

  1. Gefühle klar benennen

Gefühle verlieren an Intensität, wenn sie Worte bekommen.

  1. Selbstakzeptanz stärken

Selbstfürsorge beginnt mit innerer Freundlichkeit statt Selbstkritik.

  1. Unterstützung annehmen

Ein geschützter Raum – im Training oder Coaching – erleichtert die Verarbeitung.

Fazit: Selbstfürsorge als Schlüssel zu innerer Sicherheit

Ein Übergriff kann das gesamte System erschüttern.
Krav Maga stärkt deine äußere Handlungssicherheit.
PEP® stärkt deine innere Stabilität.

Beides zusammen macht dich sicherer, freier und souveräner im Alltag.

Hinterlasse einen Kommentar